Geschichte mit Gemeinschaftskunde (GGK)
Im Mittelpunkt des GGK-Unterrichts im TBK2 steht das Individuum und der Staat.
Im Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und staatlicher Macht stellt sich den Schülerinnen und Schülern die Frage der Legitimation von Macht und der Partizipation des Individuums in einer Demokratie.
Anhand eines aktuellen Fallbeispiels - wenn möglich mit regionalem Bezug - erkennen und verstehen die Schülerinnen und Schüler die Interessen und die Verantwortung der am Prozess der Meinungs- und Willensbildung beteiligten Parteien, Verbände und gesellschaftlichen Gruppen sowie ihre eigene Verantwortung. Sie begreifen, dass demokratische Entscheidungen im Spannungsfeld von Konsens- und Mehrheitsprinzip getroffen werden, und lernen Regeln der Konfliktaustragung in der Demokratie.
In einem historischen Längsschnitt begreifen die Schülerinnen und Schüler die historische Entstehung des modernen Staates und die Emanzipation des Individuums, sie erschließen die demokratischen Ansätze in der deutschen Geschichte und erkennen die Schwierigkeiten sowie Gefahren beim Aufbau und bei der Erhaltung demokratischer Strukturen.
Die Schülerinnen und Schüler begreifen, dass staatliches Handeln und politisches Engagement des mündigen Bürgers erforderlich ist, um den gegenwärtigen Gefahren für die demokratische Ordnung zu begegnen.
Neben strukturgeschichtlichem Wissen werden auch Methoden und Werkzeuge zur Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung sowie Techniken der Präsentation vermittelt.
Historische Längsschnitte und die exemplarische Behandlung historisch-politischer Themen und Fragestellungen sollen zum problemorientierten Denken befähigen.