Besuch der Berufsfachschulklasse BFF1 bei der Malerfirma Erwin Schröter

Am Freitag, den 23.10.2009 war es wieder soweit: Bereits zum dritten Mal war eine BFF1 Klasse zu Besuch bei Herrn und Frau Schröter in Stuttgart Botnang eingeladen.
Der seit Jahren regelmäßig stattfindende Besuch zum Ende der Projektwoche kann dabei ohne Übertreibung schon als Tradition – mit gewissem „Kultstatus“ – bezeichnet werden.
Zusammen mit ihren Werkstattlehrern Herrn Heim und Herrn Ochs machten sich zwanzig Maler- und Lackierer-Neulinge erwartungsvoll auf den Weg nach Botnang.
Nach einer persönlichen Begrüßung in den nach wie vor tollen Ausstellungsräumen spannte Herr Schröter den Bogen von seiner Firmengeschichte und Werdegang in die heutige Zeit der Maler und Lackierer. Da galt es viel zu erzählen und eifrige Fragen der Berufseinsteiger zu beantworten. Auch für uns Lehrer ist dabei immer wieder etwas Neues dabei.
Anschließend ging es in die „Schatzkammer“ von Herrn Schröter – nämlich zu seinen Musterkollektionen und Anschauungsmustern im modernen Kellergeschoss. Was da alles zu bestaunen war, kann gar nicht in wenigen Worten erläutert werden. 22 Münder standen vor Staunen einfach offen!
Nach einer Zwischenstärkung mit Brezeln und Getränken führte Herr Schröter noch durch die weiteren Ausstellungs- und Büroräume. Die Zeit schien vergessen – kein einziger Schüler fragte nach, wie spät es sei und wie lange es noch ginge. Und das am Freitagnachmittag!

Weit nach 16.00 Uhr verabschiedeten wir uns wehmütig vom Ehepaar Schröter, nicht ohne uns für diesen gelungenen Nachmittag recht herzlich zu bedanken.
An dieser Stelle noch ein ganz dickes Lob von uns Lehrern an die Klasse. Zusätzlich zum tadellosen Verhalten schaffte es die Klassengemeinschaft eigenständig, einen tollen Geschenkkorb zu organisieren und zu überreichen.
Außerdem fertigte die Klasse in der Projektwoche im Vorfeld einen großen harmonischen Farbkreis an und übergab ihn Herrn Schröter. Dieser war sichtlich überrascht und bewegt und hängte ihn sofort an einen besonderen Platz in seinem Büro.

Auch bei ihm hatten die jungen Leute einen ausgesprochen guten Eindruck hinterlassen, so dass die Klasse bei ihm nach eigenen Worten noch etwas gut habe und er sich außerdem ernsthaft überlege, in den nächsten Jahren wieder einen Lehrling einzustellen. Nach einigen schlechten Erfahrungen wollte er eigentlich gar nicht mehr ausbilden.
Na, wer sagt’s denn – auch so kann man unseren Beruf wieder vorwärts bringen und Vorurteile abbauen!


(Text & Fotos: Markus Heim)